Dienstag, 24. Oktober 2017

Todesreigen

von Andreas Gruber



  • Taschenbuch: 576 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (21. August 2017)
  • ISBN-13: 978-3442483136
  • Genre: Thriller


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Vorab Hinweis:
Zwar wurde mir vom Bloggerportal ein kostenloses Leseexemplar zur Verfügung gestellt, dies hat aber keinerlei Einfluss auf meine nachfolgende Meinung und verfolgt auch keinerlei Werbezwecke!


Als einige Kollegen vom BKA innerhalb kürzester Zeit Selbstmord begehen, wird Kommissarin und Ausbilderin Sabine Nemez, misstrauisch. Alles weist auf eine jahrzehntealte Verschwörung hin und Sabine Nemez versucht den suspendierten Profiler Maarten S. Sneijder mit ins Boot zu holen, doch dieser rät ihr, die Finger von diesem Fall zu lassen. Doch sie versucht weiter den Fall zu lösen, bis sie auf einmal verschwindet und Sneijder doch selbst eingreift. Doch die ehemaligen Kollegen versuchen alles, um ihre Sünden der Vergangenheit zu vertuschen.

Dies ist der vierte Band der Reihe und nachdem ich den letzten schon verschlungen habe, wollte ich wissen, wie es mit Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder weitergeht.
Der Fall beginnt mit der Geisterfahrt von Rohrbeck, der nur durch die geistesgegenwärtigen LKW Fahrer aufgehalten werden kann. Schon hier fiebert man regelrecht mit, was genau passiert. Doch bei diesem Selbstmord bleibt es nicht und so wird Sabine Nemez auf den Fall Hagena angesetzt. Doch sie wird misstrauisch, warum sollten sich auf einmal BKA Ermittler selbst umbringen. So nehmen die Ermittlungen ihren Verlauf.
Die Handlung spielt in zwei Zeitsträngen und ab und an gibt es einen Rückblick zu dem vor vielen Jahren spielenden Fall, der zu diesem Racheakt führt. Es ist trotz der Zeitstränge keinerlei Problem, der Geschichte zu folgen. Die Geschichten kommen sich immer näher und fließen am Ende zusammen.
Der Weg dorthin ist spannend und gut durchdacht. Langeweile kommt hier garantiert nicht auf. Nein Andreas Gruber schafft es mühelos, den roten Faden vom Beginn bis zum Ende durchzuziehen.
Die beiden Hauptakteure Sabine Nemez und Maarten S. Sneijder sind vorne kurz beschrieben, aber die meisten werden sie aus den vorherigen Fällen kennen. Sneijder ist ein ganz spezieller Mensch, der mir als Leser trotz seiner Unnahbarkeit, seiner Muffeligkeit und seiner äußerlichen Kälte ans Herz gewachsen ist. Sabine Nemez ist eine taffe Ermittlerin, die sich als Wadenbeißer in den Fall einbringt und nicht aufgibt, die wahren Umstände herauszufinden.
Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd zugleich. Es fiel mir sehr schwer, das Buch zur Seite zu legen. Trotz der 560 Seiten war das Buch schnell gelesen, dies liegt neben dem Schreibstil aber auch eindeutig an der gut ausgearbeiteten Geschichte.

Seid also gefasst auf einen weiteren tollen Thriller aus der Feder von Andreas Gruber, der immer für eine Überraschung gut ist und mich von Anfang an begeistern konnte. Spannung ist hier garantiert. Eindeutige Leseempfehlung!

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