Sonntag, 7. Januar 2018

Wir lesen gemeinsam "Die Oleanderfrauen" von Teresa Simon - Teil 4


01.01.2018 12 Uhr 
Patno: Am Tag danach begrüßen wir uns erst einmal zum neuen Jahr. 
Wir ziehen Resümee und gehen dabei die einzelnen Charaktere durch. Klasse inszeniert waren doch alle. Nur wer hat uns am meisten beeindruckt, die junge kämpferische Sophie, Hannes, der es verabscheut in den Krieg zu ziehen, um Menschen zu töten oder Sophies treuer und bester Freund Malte? 
Klar hat mich Malte mit seiner Liebe zur Literatur total begeistert. 
Wie das Leben manchmal so spielt.
Zu Weihnachten hat mir einer meiner besten Freunde Mascha Kolékas Gedichte „In meinen Träumen läutet es Sturm“ geschenkt und im Roman zitiert Teresa Simon ein Gedicht aus eben diesem Buch „Nachts“.


Am meisten berührt hat mich Maltes Geschichte. Ich fand es schlimm, dass er sich erst wegen seiner Eltern und danach wegen der Nazis so verbiegen musste. Stell Dir mal vor, er wäre wirklich Arzt oder Jurist geworden, nur um allen zu genügen. Dabei ist er so ein Freigeist.
Hannes hat mir aber auch sehr leid getan. Er steht sicher für ganz viele, die nicht damit leben konnten, dass der Krieg sie zu Mördern gemacht hat. Das Buch wird noch lange in mir nachhallen. 


Wir könnten Euch noch so viele Bucheindrücke weitergeben, aber wir wollen Euch doch nicht zu viel verraten.


Teresa: So schön - liebe es! 💖 und Malte ist auch mein heimlicher Liebling 💖💖💖. Merkt man gar nicht, gell??? 😉 Mascha Káleko begleitet mich seit vielen Jahren, nachdem mir meine beste Freundin vor vielen Jahren eben dieses Buch geschenkt hat "In meinem Träumen läutet es Sturm" - schön, oder? Dass Du (Patno) sie jetzt auch so richtig entdeckst ... Und sicherlich Fügung, nicht Zufall 💖.