Montag, 11. Dezember 2017

CyberWorld 5.0: Burning London

von Nadine Erdmann




  • Format: Ebook
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 268 Seiten
  • Verlag: Greenlight Press; Auflage: 1 (29. November 2017)
  • Genre: Science-Fiction










Nachdem Zack nur knapp das Abenteuer „Yonderwood“ überlebt hat, wollen die Freunde eigentlich bloß in Ruhe zum Alltag zurückkehren. Doch bei einem Ausflug nach CyberLondon, einer neuen Simulationswelt, geht alles schief, was schief gehen kann. Zusammen durchlaufen sie einen tödlichen Wettlauf gegen die Zeit, denn Terroristen haben die CyberStadt unter Kontrolle und sie kennen kein Erbarmen.

Was für eine Fortsetzung?!? Ich bin von dieser Reihe ehrlich begeistert. Von Band zu Band wird die Spannung noch etwas mehr gesteigert und ich finde es immer wieder unvorstellbar, woher die Autorin Nadine Erdmann die Ideen nimmt.

Zack hatte im letzten Teil der Geschichte gerade noch Glück und hat sich endlich soweit erholt, dass er wieder seinem normalen Tagesablauf nachgehen kann. Alle haben sich soweit es geht von den Ereignissen erholt und wollen in CyberLondon einfach etwas Zeit verbringen und erfahren, was die R.A.T.s sich wieder für eine Aktion ausgedacht haben. Doch dann kann sich keiner mehr aus der CyberWelt ausloggen und die Ereignisse überschlagen sich.
Die Charaktere kennt man inzwischen sehr gut und wenn man die Vorgängerbände kennt, wird man sich auch hier sofort wieder zu Hause fühlen. Ich mag hier keinen mehr als den Anderen, denn sie haben alle ihre Stärken und Schwächen, die die Protas auch so sympathisch machen.
Der Schreibstil ist klasse und die Spannung zog sich von fast ganz  am Anfang bis hin zum Ende. Am liebsten hätte man die Vier in CyberLondon unterstützt und man hat eindeutig mit ihnen mit gefiebert. Die Spannung hat auf alle Fälle dazu beigetragen, dass man das Buch leider viel zu schnell fertig gelesen hatte und nun wieder sehnsüchtig auf die Fortsetzung wartet.
Die Idee mit einer solchen virtuellen Stadt finde ich klasse, so könnte man sich lange Reisezeiten sparen und Städte besuchen, die man sonst nie sehen würde. Ganz tolle Idee! Aber auch die Horrorvision von London war fantastisch dargestellt und hat einem das Fürchten gelehrt. Auch wenn man als „Besucher“ wusste, dass es nur Fiction war, ging es mir ähnlich wie Jamie, Jemma, Zack und Will, es war so realistisch, dass man sich die Ängste der Vier sehr gut vorstellen konnte und einfach mitfühlen musste.

Klasse Grundidee mit aktuellem Thema, faszinierende Geschichte, sympathische Charaktere und Spannung bis zum Zerreißen. Was will man mehr von einem Buch. Ich kann ich eine eindeutige Leseempfehlung geben und auch diesen Band der Reihe vorbehaltlos empfehlen. Weiter so!