Sonntag, 8. Oktober 2017

Alice im Totenland











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Taschenbuch: 296 Seiten
Verlag: Luzifer-Verlag (31. August 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3958351506
ISBN-13: 978-3958351509



Alice, 15 Jahre, lebt in einer postapokalyptischen Zeit. Die Welt ist mehr oder weniger zerstört, viele Menschen haben den Ausbruch nicht überlebt oder wurden zu einem von denen. Zu einem Biter, ein Wesen ohne Gefühle und ohne Verstand, scheinbar nur da, um Überlebende zu beißen und dadurch zu einem der ihren zu machen - oder eben zu fressen.
Alice kennt es nicht anders. Sie nicht so wie andere Kinder vor dem Ausbruch aufgewachsen. Lesen und Schreiben ist für sie nebensächlich, von kleinauf wurde sie darauf trainiert zu kämpfen - und vor allem zu überleben. In ihrer Ausbildung geht es vorrangig um den Umgang mit Schusswaffen und Messern.
Während sie Kontrolldienst an der Grenze ihres Dorfes hat, sieht sie einen Biter,  der selbst für diese spezielle Spezies merkwürdig aussieht. Er hat pinkfarbene Hasenohren auf dem Kopf und verschwindet plötzlich einfach so. Schon lange existieren Gerüchte um ein unterirdisches Tunnelsystem, das die Biter benutzen und sich so vor einem Angriff verstecken. Ohne nachzudenken rennt Alice los, sie rennt geradewegs auf die Stelle zu, wo der Biter mit den Hasenohren verschwunden ist und findet ein Loch in das sie hineinspringt - von hier an kämpft Alice um ihr Leben.
Jedenfalls bis die Biter sie scheinbar erkennen - was an und für sich doch eigentlich gar nicht möglich ist, da sie doch keine Gefühle und kein Verstand haben - oder?
Sie stößt auf ein Geheimnis, das alles für immer ändert.
Ob die Königin mehr dazu sagen kann? Ist sie eine von denen oder doch ein Mensch? Was genau ist dieser Ausbruch denn eigentlich gewesen und wie sind die Biter entstanden?



Fazit:
Nachdem das Buch eigentlich wirklich gut angefangen hat, konnte mich diese Alice-Adaptation dann zum Schluss nicht wirklich überzeugen. Die Idee, dass der Hase, dem Alice ja auch schon im Original in das Loch folgt, hier einer von den Bitern ist und dadurch dann alles ins Rollen kommt, fand ich wirklich gut. Mal etwas Neues, dass genau die Figuren aus dem Wunderland nicht zu den Guten gehören. Leider ist der Zusammenhang zum Original Alice im Wunderland dann schnell verloren gegangen. Es gibt zwar eine Königin - für mich aber nicht wirklich eine Herzkönigin, auch einen Hutmacher gibt es - er wird ein paar Mal kurz am Rande erwähnt, dass war`s dann aber auch schon.
Als Alice im Wunderland Adaptation hätte das Buch für mich inhaltlich auch schon früher zu Ende sein können. Das Ende war mir zu lange rausgezogen und im Grunde nur noch eine postapokalyptische Endzeit Story.
Als Buch ohne Zusammenhang zum Original lässt es sich gut lesen, wer es allerdings lesen will, weil es eine Adaptation ist, könnte enttäuscht werden.


Ich vergebe hier 2 von 5 Sternen.