Freitag, 7. April 2017

Ich träumte von deiner Liebe


















INHALT:

Zwischen Daniel und Rebecca hat es direkt beim ersten Treffen gefunkt. Für beide ist es die große Liebe und gemeinsam bauen sie sich eine Zukunft auf. Es fehlt nur noch das gemeinsame Baby zum perfekten Glück. Als Rebecca eines Tages eine Treppe hinunter stürzt und im Krankenhaus wieder wach wird, hat sich ihr Leben komplett verändert.

Ihre gemeinsame Zeit mit Daniel soll es gar nicht gegeben haben! Laut ihrer Familie und den Ärzten lag sie nach einem Unfall 4 Jahre lang im Koma. Sie hat Daniel an diesem Tag zwar kennengelernt, aber er ist bei dem Unfall gestorben.

Doch wie kann es sein, dass sie sich an Dinge erinnern kann, die in der Zeit ihres Komas passiert sind? Und warum ist das Leben mit Daniel so real für sie?
Ihre Familie versteht sie nicht und glaubt, es liegt einfach an dem Unfall und den Folgeschäden. Nur Daniels bestem Freund Valentin kann sie sich anvertrauen und über die Zeit mit Daniel reden.

MEINUNG:

Was passiert mit einem, wenn man im Koma liegt?
In diesem Roman flüchtet sich Rebecca in eine Phantasiewelt, die für sie einfach die perfekte Welt ist.

Rebecca kann einem ja wirklich leidtun. Sie lebt ein wundervolles Leben mit ihrem Daniel und dann passiert dieser Treppensturz. Auf einmal ist nichts mehr, wie es war. Als sie aus dem Koma erwacht, ist Daniel nicht mehr da. Er soll nie ihr Ehemann gewesen sein und ist vor 4 Jahren schon gestorben! Rebecca kann nach dem Koma nicht einfach so abschalten, die Zeit mit Daniel vergessen und so tun, als hätte es ein gemeinsames Leben nie gegeben.

Ihr ganzes Leben mit Daniel, nur eine Phantasiewelt? Wie kann das möglich sein, zumal alles so real war?

Ganz langsam findet Rebecca wieder ins richtige Leben zurück, aber sie wird auch immer wieder an die Zeit mit Daniel erinnert. Für sie ist es schwierig zu akzeptieren, dass sie Daniel nie wirklich richtig kennenlernen durfte. Ihre Phantasiewelt war so real für sie, dass es für sie sehr schwierig ist, ins normale Leben zurückzufinden.

Rebecca tat mir sehr leid. Man konnte beim Lesen mitfühlen, wie sehr sie leidet und um ihren geliebten Daniel trauert. Wie schlimm muss es sein, wenn man erwacht und das Leben, was man eigentlich kennt, ist nicht das reale Leben? Als sie das alte Haus von Daniel kauft, damit sie ihm so nahe sein kann, habe ich sehr mit ihre mitgelitten.

Das sie von ihrer Familie nicht wirklich viel Unterstützung bekommt, fand ich traurig. Aber ihre Mutter und Schwester konnten damit einfach nicht umgehen. Hilfe bekommt sie in dieser schweren Zeit von Valentin, Daniels bestem Freund. Valentin hat mir hier sehr gut gefallen. Er unterstützt Rebecca, hört ihr zu und lässt sie von ihrem geträumten Leben erzählen.

Sehr schön fand ich es auch, dass man immer mal wieder etwas von Rebecca und Daniel gelesen hat. Wie haben sie gelebt und was haben sie erlebt? Durch Rebeccas Träume, konnten wir immer mal wieder etwas aus der „Koma-Welt“ erfahren.

FAZIT:

Bettina Kiraly konnte mich wirklich begeistern. Eine tolle Geschichte über eine Zeit im Koma.