Mittwoch, 21. Dezember 2016

Burg Schreckenstein Filmhörspiel



  • Audio CD
  • Verlag: der Hörverlag (17. Oktober 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 384452357X
  • ISBN-13: 978-3844523577
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 8 - 10 Jahre
  • Genre: Filmhörspiel

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Stephan soll aufs Internat nach Burg Schreckenstein, um seine Noten zu verbessern. Dort angekommen wird er in die Clique von Ottokar, Mücke, Strehlau und Dampfwalze aufgenommen und so beginnt das Streichespielen. Gemeinsam hecken sie Streiche gegen die Mädels des benachbarten Internats Rosenfels aus und diese lassen das nicht auf sich sitzen.

Mit diesem Filmhörspiel und den Originalstimmen beginnt das Abenteuer rund um Burg Schreckenstein. Für uns war dies der erste Kontakt zu dieser Reihe. Die älteren Bücher kannte ich noch nicht.
Die Geschichte ist auf zwei CDs gepackt und hat eine Laufzeit von 1 Stunde 34 Minuten. Die angegebene Altersgruppe ist von 8-10 Jahren, wobei ich die Ausdrucksweise stellenweise gerade für 8 Jährige etwas zu extrem finde. Für die Altersgruppe, in der der Film spielt, ist sie normal. Mein Kind hatte mit 8 Jahren noch nicht so eine Ausdrucksweise, wobei es auch sein kann, dass die Kinder hier gut differenzieren können, dass es eben ein Filmhörspiel ist.
Die Erzählung ist voll von den heutigen Medien wie Drohnen und Co und war in den Büchern, die ja schon einige Jahre auf dem Buckel haben, bestimmt noch nicht so modern. Ich denke, dass die Kinder hiermit keinerlei Problem haben, da es heutzutage völlig normal ist, das sie schon viel Kontakt damit haben.
Die Streiche sind zum Teil nachvollziehbar und lustig dargestellt, so dass der Hörer immer wieder etwas zum Lachen hat. Durch die beiden Internate ist dieses Hörspiel für Jungs, wie auch Mädchen geeignet,  auch wenn das Cover eher auf Jungs ausgelegt ist.
Der Erzähler gerät teilweise durch die Untermalung von Musik, Geräuschen oder den Unterhaltungen der Darsteller etwas ins Hintertreffen und ist dadurch nicht immer gut zu verstehen. Die Musik ist passend gewählt und das Lied am Ende wird auch den meisten Hörer gut gefallen und ins Ohr gehen. Leider ist es nicht als Extrakapitel angelegt, so dass man erst an die richtige Stelle vorspielen muss.
Die Sprecher haben das Hörspiel sehr lebendig gestaltet. Die Gefühle werden sehr gut zum Hörer transportiert, nur war mir die Musik teilweise zu dominant, so dass eben der Erzähler bzw. die Sprecher etwas schlechter zu hören waren.

Es ist eine schöne Geschichte, die sehr witzig die Streiche der zwei Internate darstellt, aber auch Werte wie Freundschaft und Zusammenhalt aufzeigt.  Die Akustik des Erzählers könnte etwas besser vertont sein, aber dies tut der Geschichte keinen Abbruch. Für Mädels wie Jungs geeignet.