Freitag, 4. November 2016

"Ich liebe meinen Job" - Blogparade

Die Mainwunder-Blogger sind wieder unterwegs!

Juhu, heute paradieren wir auf dem Nichtohnebuch-Blog zum Erstlingswerk der Autorin Alexandra Götze "Ich liebe meinen Job! Dachte ich jedenfalls"


Patno sinniert...
Nun ja nach einem Hoch folgt ein Tief, Erfolg und Misserfolg liegen dicht beieinander.
Ich liebe meinen Job auch nicht immer und ja, es gibt Tage, an denen ich alles hinschmeißen möchte. Dann träume ich von meiner eigenen kleinen Buchhandlung in einem wunderschönen alten Haus, wo der Kaffeeduft in der Luft liegt und die Menschen Ruhe finden und sich von guten Büchern inspirieren lassen.
Leider ist das Leben kein Wunschkonzert!

Arbeiten wir um zu leben oder leben wir um zu arbeiten?

Patno arbeitet in einem mittelständigen Familienunternehmen, in welchem der Chef an der Front mitkämpft. Er lebt ihr seine Begeisterung vor, reißt sie mit und schafft es immer wieder, sie aufs Neue aufzubauen und zu motivieren, auch wenn's mal nicht so läuft. Wahrscheinlich hätte sie sonst schon längst den Job gewechselt. Außerdem gilt in ihrem Unternehmen die Devise: Ein Fehler ist erst dann ein Fehler, wenn man ihn das zweite Mal macht!
Doch Patno fürchtet, dass diese Spezies "Chef" vom Aussterben bedroht ist.

Für die meisten Unternehmen, vor allem die Konzerne, zählt nur die Devise schneller, weiter, höher... Wir sind die Manager-Generation!

Wer will in so einer Zeit noch einen handwerklichen Beruf erlernen?
Wie gähnend langweilig und hey, da ist auch noch körperlicher Einsatz gefragt!
Wir sind die Coutch-Potatos, umgeben von Businesstypen im maßgeschneiderten Anzug. Wir wollen am Schreibtisch unser Geld verdienen, verständigen uns multimedial, vorzugsweise auf englisch, hüpfen von Meeting zu Meeting und sind quasi immer und überall erreichbar.

In diese Kategorie passt auch Alexandra Götzes Protagonistin Bea, die als Personalmanagerin in einem Versicherungskonzern arbeitet.
In ihrem Job-Tagebuch analysiert sie ihren chaotischen Tagesablauf zwischen Konferenzschaltung und Versammlungswahn. Die "Vorturner" treten kräftig nach unten, um die letzten Reserven aus ihren Mitarbeitern zu holen. Beas Karriere steht auf der Stelle. Wie soll es weitergehen?

Ich liebe meinen Job! Dachte ich jedenfalls...

Geht es Euch auch wie Bea? Seid Ihr jobmüde und schreit nach Veränderung?
Seid Ihr, wie die Autorin in ihrem Buch beschreibt, vom Britney-Typ (der Ambitionierten) über den Donna-Typ (der Introvertierten) zum Dolly-Typ (der Frustrierten) mutiert und sucht nun krampfhaft einen Weg aus der Irre?
Dann greift doch zu diesem witzigen, sarkastischen Ausflug in Beas Arbeitsalltag und lasst Euch inspirieren.

In diesem Sinne:
Love it, Leave it or change it.
P.S. Morgen geht die Blogparade hier weiter:  http://www.vielleserin.de/