Mittwoch, 13. Juli 2016

Das Plundi bei den Piraten

von Sebastian Greber




  • Taschenbuch: 64 Seiten (auch als Ebook erhältlich)
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform (26. Mai 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 1533410313
  • ISBN-13: 978-1533410313

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Im Plundiland leben die grünen raupenähnlichen Plundis glücklich und zufrieden mit ihren Freunden den Bommels. Diese sind größer und tauschen beim sprechen Verben gerne gegen „bommel“ mit Vorsilben, z.B. ich habe heute gut gebommelt…. Nur das Abenteuer-Plundi möchte mehr erleben und als es eine Schatzkarte findet, begibt es sich mit seiner Käsetasche auf die Suche nach dem Käseschatz. Bis zur Grenze des Plundilandes begleitet ihn sein bester Freund Bommel, der sich jedoch nicht traut in fremde Länder aufzubrechen.
Als das Abenteuerplundi an’s Meer kommt, lernt es die Bimmel kennen. Dies sind vor langer Zeit ausgewanderte Abenteuerbommels, die sich zu Piraten entwickelt haben und daher eine Bimmel- statt einer Bommelsprache sprechen. Natürlich wollen die Piratenbimmels den Schatz heben und begleiten das Abenteuerplundi auf seiner Abenteuerreise.
Dieses 64 seitige E-book ist für Kinder von 5 bis 10 gedacht. Es ist sprachlich recht einfach, wobei man jedoch wegen des Gebimmels und Gebommels gut zuhören muß, um der Geschichte folgen zu könne. Meine fast 7 Jährige Tochter fand das lustig, meine gerade 9 Jährige Tochter fand das Gebimmel und Gebommel nervig. Ich denke, die Geschichte ist locker ab 4 geeignet, die Spannung ist bereits ab 4 Jahren gut verkraftbar, aber mit 10 Jahren sind die Kinder schon zu alt dafür.
Ganz toll sind die wirklich farbenfrohen detailreichen Illustrationen die auf dem Kindle richtig gut zur Geltung kommen. Die Bilder sehen auch freundlich aus, so daß die Kinder auch vor den Piraten keine Angst haben müssen. Natürlich gibt es ein fröhliches Happy End für dieses kunterbunte Abenteuer.
Das Ende der Geschichte spielt auf Band 1 an, welchen wir nicht kennen und wohl eine Überleitung auf einen geplante Fortsetzung bieten soll. Bis auf das Ende ist die Geschichte jedoch in sich abgeschlossen und aus sich heraus verständlich.
Der Autor lebt in Berlin und denkt sich gerne die unterschiedlichsten Geschichten aus. Für mich, atmosphärische Provence Krimis (die Auberge, die Brasserie) und neben den Plundigeschichten auch das Schaf mit der Zauberwolle, daß meine Jüngste sehr liebt und sich immer wieder gerne vorlesen läßt und die mir auch sehr gut gefällt.
Noch nicht getestet habe ich die Text-to-speech-Funktion des Kindles. Dann kann sich die Kleine die Geschichte wie ein Hörbuch vorlesen lassen und dabei die schönen bunten Illustrationen genießen. Dafür gebe ich mein Kindle gerne her!

Wegen des Gemeckers der großen Schwester und der Begeisterung der Kleinen 4 von 5 Sternen!