Freitag, 11. Dezember 2015

Die Tarzan-Therapie


 Bildergebnis für die Tarzan-therapie

Die Tarzan-Therapie von Pascale Graff

(Ebook)
 
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 233 Seiten 
Verlag: dp Digital Publishers (15. August 2015)






Inhalt:

Martin ist seit 5 Jahren mit Nina befreundet und eigentlich ist er gnadenlos in sie verliebt. Doch Nina weiß nichts davon. Als Martin ihr anbietet als WG Partner bei ihm einzuziehen und dann auch noch Matthias, der neue Partner von Nina und gleichzeitig der Arbeiskollege von beiden ist das Problem da. Wie soll er ihr seine Liebe gestehen und wie kann er Matthias los werden? Und wie wird er endlich zum potenziellen Kandidaten und richtigen Mann für Nina?

Meine Meinung:

Das Cover ist passend zum Buch gewählt und auch auf seine Art lustig anzuschauen. Der Inhalt verspricht eine witzige Handlung, was das Buch aber leider nicht halten.
Das Buch ist schon mal witzig, aber ich hätte mir mehr Stellen gewünscht, die einen zum Grinsen oder Lachen gebracht hätten.
Die Handlung tröpfelt teilweise so vor sich hin und gerade am Anfang möchte man Martin am liebsten mal schütteln, eigentlich auch noch Richtung Ende, wobei er im Laufe des Buches schon eine Entwicklung durchmacht.
Nina und Matthias sind total unsympathische Charaktere, Nina, die Martin einfach nur ausnutzt und Matthias, der sich auch mehr auf sich einbildet, als er eigentlich ist.
Hannah, die Schwester von Nina hat sich mit der Zeit zu einer netten Person gemausert und auch der Therapeut war für mich ein Mensch, der sich viele Gedanken gemacht hat und letztendlich auch zu sich selbst findet. Hier hätte ich mir auch vorstellen können, daß er eine größere Rolle spielt und mehr in die Geschichte aufgenommen wird, so war es nichts Halbes und nichts Ganzes.

Die Sache mit dem sprechenden Handy fand ich sehr gewöhnungsbedürftig, außer das es eventuell Martins Mutter sein sollte, findet man nichts weiter heraus. Das hätte man vielleicht irgendwie anders in die Geschichte einbringen können.

Das Buch ist schnell gelesen, die Geschichte reißt einen aber einfach nicht so mit. Es ist vorhersehbar, was nicht so schlimm wäre, wenn die Geschichte mit anderen Details oder witzigen Elementen punkten könnte.
Ich gebe dem Buch 3 von 5 Punkten, da der Grundgedanke mehr verspricht, als die Geschichte dann im Ganzen hergibt. Schade